28.02.13

Alter Flughafen

Wie Tegel mit bis zu 20 Millionen Euro saniert wird

Der alte Flughafen Tegel soll modernisiert werden. Diese Summe hat der Flughafen-Aufsichtsrat bewilligt, um den Flugbetrieb sicherzustellen.

Foto: DPA

Berlin hat zurzeit noch zwei Flughäfen: Schönefeld (SFX) und Tegel (TXL). 2011 wurden in Tegel knapp 17 Millionen Passagiere abgefertigt.

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Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erklärte, dass 10 bis 20 Millionen Euro für die Modernisierung des Flughafens Tegel bereit gestellt werden sollen.

Mit dem Geld sollten unter anderem die Landebahnen weiter saniert und ein System zur Nachverfolgung von Gepäck eingeführt werden. Außerdem soll eine automatisierte Bordkartenkontrolle zu höheren Sicherheitsstandards beitragen.

Großflächige Anpassungen der Terminalanlagen würden noch einmal gesondert geprüft.

TXL ist überlastet

Tegel trägt bis zur Eröffnung des Hauptstadtflughafens in Schönefeld die Hauptlast des Berliner Luftverkehrs.

Die Eröffnung des BER ist wegen Technikproblemen, Baumängeln und Planungsfehlern bislang vier Mal abgesagt worden. Noch immer fehlen Pläne. Amann kritisierte den Rauswurf der Generalplaner im vergangenen Jahr. "Es wäre besser gewesen, sich vorher zu überlegen, wie ich etwas kompensiere, wenn ich es nicht mehr habe."

Skeptisch äußerte er sich Amann zu einer Erweiterung des Terminals C am Flughafen Tegel. Der Neubau würde den Betrieb beeinträchtigen. "Weshalb ich nicht glaube, dass es einen Nutzen hätte."

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Die geplanten Investitionen reichen jedoch aus Sicht der Berliner Grünen nicht aus. Es fehlten Lösungen für mehr Sicherheit an dem Flughafen, der bis auf weiteres die Hauptlast des Berliner Luftverkehrs tragen muss.

Der Verkehrspolitiker der Fraktion, Harald Moritz, verwies am Donnerstag auf Beinahe-Unfälle der vergangenen Monate, verschachtelte Zufahrten und zugeparkte Feuerwehrstellplätze. "Diese Sicherheitsprobleme kann man nicht mit der Instandsetzung von Toiletten lösen."

In einem Antrag fordern die Grünen, Starts und Landungen auf beiden Bahnen zeitlich und räumlich so zu trennen, dass Zusammenstöße unmöglich sind. Notfalls müssten Flüge nach Schönefeld verlegt werden, heißt es in der Begründung.

Quelle: dpa/anni
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