27.02.2013, 12:12

Prozessauftakt Männer sollen auf Bestellung Autos gestohlen haben

Zwei mutmaßliche Mitglieder einer Autoschieberbande stehen in Berlin vor Gericht. Sie sollen in drei Monaten elf Wagen entwendet haben.

Zwei mutmaßliche Mitglieder einer Autoschieberbande haben am Mittwoch zu Prozessbeginn vor dem Berliner Landgericht die Aussage verweigert.

Laut einer Bestell-Liste soll einer der Angeklagten, ein 33-Jähriger, zwischen November 2011 und Januar 2012 in verschiedenen Berliner Bezirken elf Autos gestohlen haben. Der 28 Jahre alte Mitangeklagte soll zwei der Fahrzeuge nach Polen überführt haben. Laut Anklage sollten die Wagen dort mit Gewinn verkauft werden.

Der Schaden wird von der Staatsanwaltschaft mit etwa 226.600 Euro beziffert. Die Autos hatten einen Wert zwischen 8000 und 44.000 Euro.

Bei den Fahrten mit den gestohlenen Autos von Berlin nach Polen soll ein Begleitfahrzeug eingesetzt worden sein, um vor Polizeikontrollen zu warnen. Drei Wagen konnten von der Polizei sichergestellt werden.

Die Familienväter wurden im Dezember 2012 in ihrer Heimat verhaftet und anschließend nach Berlin überstellt. Zu Prozessbeginn äußerten sie sich nur zu ihren persönlichen Verhältnissen.

(dpa/sei)
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