26.02.2013, 13:29

Prozess Stimmen trieben Berliner zu Axt-Überfall auf Nachbarn

Ein Berliner hat seine Nachbarsfamilie mit einem Beil angegriffen. Der Mann soll in der Psychiatrie untergebracht werden.

Ein wegen eines Axtangriffs auf eine Nachbarsfamilie beschuldigter Mann hat nach eigener Darstellung vor den Attacken Stimmen gehört.

Der 47-Jährige steht seit Dienstag vor dem Berliner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann an Schizophrenie leidet und strebt eine Unterbringung in der Psychiatrie wegen Schuldunfähigkeit an.

"Ich hörte Stimmen, alles ist Gottes Wille", erklärte der 47-Jährige am Dienstag zum Prozessauftakt.

Am 21. Juni 2012 soll er seinen Nachbarn, dessen Ehefrau und Sohn in deren Wohnung in Berlin-Charlottenburg mit Beilhieben verletzt haben.

Der Nachbar wurde eigenen Angaben nach im Schlaf überrascht. Der Beschuldigte habe immer wieder zugeschlagen und "Hu Hu" gerufen, sagte der Zeuge. Der 57-jährige Maurer kam mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Ehefrau und Sohn wurden leicht verletzt.

(dpa/mim)
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