25.02.2013, 14:23

Urteil Bewährungsstrafe für Berliner Postbank-Geiselnehmer


Hans-Peter G. im Landgericht in Berlin im Gerichtssaal. Der 68 Jahre alte Obdachlose hatte im Dezember 2012 versucht haben, eine Postbank-Filiale zu überfallen und hatte einen Mitarbeiter als Geisel genommen. Spezialkräfte der Polizei hatten die Geiselnahme unblutig beendet

Foto: Stephanie Pilick / dpa

Hans-Peter G. im Landgericht in Berlin im Gerichtssaal. Der 68 Jahre alte Obdachlose hatte im Dezember 2012 versucht haben, eine Postbank-Filiale zu überfallen und hatte einen Mitarbeiter als Geisel genommen. Spezialkräfte der Polizei hatten die Geiselnahme unblutig beendet Foto: Stephanie Pilick / dpa

Der geständige Täter hatte einen Mann in einer Postbank-Filiale in Charlottenburg festgehalten. Er bekommt zwei Jahre Haft auf Bewährung.

Zwei Monate nach der Geiselnahme in einer Postbank ist der geständige Täter am Montag vom Berliner Landgericht zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt worden. Am 27. Dezember 2012 hatte der damals obdachlose Mann einen Bankangestellten einer Postbank-Filiale an der Joachimstaler Straße festgehalten und ein Gespräch mit einem Fernsehteam sowie zwei Flaschen Bier gefordert. Der Mann war mit einer untauglichen Pistole bewaffnet.

Ein SEK beendete die Geiselnahme

Eigenen Angaben nach wollte der frühere Hausmeister damit öffentlich auf seine Wohnungsnot aufmerksam machen. Geld hatte der 68-Jährige nicht verlangt.

Nach rund einer Stunde hatte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) die Geiselnahme in der Postbank im Stadtteil Charlottenburg unblutig beendet.

(BM)
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter