17.02.2013, 10:04

Naturkundemuseum Eisbären-Fans haben ihren Liebling Knut wieder


Croissants für einen toten Bären, der Oscar für die Präparatoren: Karin Gude-Kohl ist ein echter Knut-Fan und besucht ihren Liebling nun im Museum

Foto: Rainer Jensen / dpa

Croissants für einen toten Bären, der Oscar für die Präparatoren: Karin Gude-Kohl ist ein echter Knut-Fan und besucht ihren Liebling nun im Museum Foto: Rainer Jensen / dpa

Die Berliner können seit Sonnabend ein Präparat von Eisbär Knut im Museum bestaunen. Einige Liebhaber sind von ihren Gefühlen überwältigt.

Eisbär Knut hat am Sonnabend zahlreiche Besucher ins Berliner Museum für Naturkunde gelockt. "So dicht waren wir noch nie dran. Die Gefühle sind gewaltig, es ist wirklich zum Heulen", sagte ein Ehepaar aus Berlin. Zahlreiche Fans des Bären kamen ersten Ausstellungstag, um ihren Liebling zu sehen.

Karin Gude-Kohl, die sich selbst als fanatischen Knut-Fan bezeichnet, brachte Croissants – die frühere Leibspeise des Bären - vorbei. Außerdem überreichte sie den Präparatoren eine Nachbildung der Oscar-Trophäe – als Dankeschön für deren Arbeit.

Sie freue sich über den ausgestellten Bären. "Denn sein Original-Fell ist doch das einzige, was uns außer Erinnerungen von ihm geblieben ist. Knut war ein Weltstar."

Einige Knut-Fans und Tierschützer hatten den Plan, das Tier auszustellen, immer wieder kritisiert. Das Museum ließ die Bären-Plastik deshalb bewachen. Zwischenfälle habe es am Sonnabend nicht gegeben, hieß es.

Das Präparat besteht aus Knuts echtem Fell, das mit einem speziellen Verfahren behandelt und über einen Kunststoffkörper gezogen wurde. Die Augen sind aus Glas. Die Plastik ist noch bis zum 15. März im Foyer des Museums zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.

(dpa/mim)
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