13.02.2013, 12:16

Urteil Messerstecher von Warschauer Brücke muss ins Gefängnis

Nach einem Zechgelage provozierte eine Gruppe junger Männer in Berlin eine Schlägerei. Sie endete mit einem schwer verletzten 24-Jährigen.

Nach einem Messerangriff auf der Warschauer Brücke im Berliner Stadtteil Friedrichshain im März 2012 muss ein 22-Jähriger dreieinhalb Jahre in Haft. Der Täter hatte wuchtig auf einen 24-Jährigen eingestochen.

Der 22 Jahre alte Berliner hatte gezecht, als er mit seinen Freunden auf eine Gruppe um das spätere Opfer traf. Es habe eine Alkohol durchtränkte Atmosphäre geherrscht, urteilte das Gericht. Der Mann habe in den Tag hineingelebt und am Wochenende sei er mit seinen ebenfalls angetrunkenen Kumpels zur Brücke losgezogen. Das Messer war sein unheilvoller Begleiter, sagte der Richter.

Der Verurteilte zahlte dem Opfer 3000 Euro Entschädigung.

(dpa/sei)
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