07.02.2013, 12:00

Infektionskrankheit Mann möglicherweise bei Spuck-Attacke infiziert


Hepatitis-B-Viren unter dem Mikroskop: Ein Fahrgast der Berliner S-Bahn könnte sich über Speichel damit angesteckt haben

Foto: Getty Images / Getty Images/Kallista Images

Ein bislang unbekannter Berliner hat sich möglicherweise mit Hepatitis B angesteckt. Ein Angreifer hatte ihn am Ostbahnhof angespuckt.

Die Bundespolizei sucht einen Mann, der sich bei einer Spuckattacke am Berliner Ostbahnhof möglicherweise mit einer schweren Infektionskrankheit angesteckt hat.

Der 30 Jahre alte mutmaßliche Täter hatte sich am 8. Januar gegen 16.40 Uhr an Gleis 10 vor den Reisenden gestellt und ihm ins Gesicht gespuckt, wie die Bundespolizei mitteilte.

Angreifer festgenommen

Der angespuckte Mann sei daraufhin in die nächste S-Bahn gestiegen und in Richtung Potsdam davongefahren. Der 30-Jährige wurde wenig später festgenommen.

Die Ermittlungen hätten ergeben, dass er möglicherweise an einer gefährlichen und leicht übertragbaren Krankheit leidet. Um welche Krankheit es sich handelt, wollte ein Sprecher der Bundespolizei aus Datenschutzgründen nicht sagen. Wie Berliner Morgenpost erfuhr, soll es sich dabei um Hepatitis B handeln.

Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Rufnummer 030-297779-0 entgegen.

(BM/dpa/mim)
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