29.01.13

Urteil

Fährmann muss nach Schiffsunglück 1000 Euro zahlen

Der Berliner hatte im April 2012 auf dem Wannsee mit seiner BVG-Fähre ein Boot gerammt. Der Segler rettete sich mit einem Sprungs ins Wasser.

Nach dem Zusammenstoß einer BVG-Fähre mit einem Segelboot muss der Fährmann 1000 Euro Geldstrafe zahlen.

Ein Berliner Amtsgericht erließ am Dienstag einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Gefährdung des Schiffsverkehrs. Der 40 Jahre alte Schiffsführer war am 29. April 2012 auf dem Berliner Wannsee unterwegs zum Ortsteil Kladow, als er das Boote rammte. Laut Anklage habe er lediglich gehupt, hätte aber den Kurs ändern müssen, weil das Segelboot wegen einer Flaute nicht rechtzeitig ausweichen konnte.

Der 55 Jahre alte Besitzer des Bootes rettete sich durch einen Sprung ins Wasser. Ein Motorbootfahrer zog ihn dann aus dem Wasser. Er blieb unverletzt.

Quelle: dpa/sei
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