26.01.2013, 10:55

Wetter Kälteste Nacht des Jahres in Berlin und Brandenburg


Ganz in Weiß am Landwehrkanal: Am Wochenende bleibt es bitterkalt

Foto: Paul Zinken / dpa

Ganz in Weiß am Landwehrkanal: Am Wochenende bleibt es bitterkalt Foto: Paul Zinken / dpa

In der Region sind die Temperaturen auf bis zu -18,6 Grad gefallen. Auch in der kommenden Nacht werden zweistellige Minusgrade erwartet.

Klirrende Kälte in Berlin und Brandenburg: Ein wolkenloser Himmel hat der Region die bislang kälteste Nacht des Jahres beschert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam wurden in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) in der Nacht zum Samstag -18,7 Grad gemessen, in Coschen (Oder-Spree) und Baruth (Teltow-Fläming) zeigte das Thermometer jeweils -18,6 Grad. So kalt war es in Berlin zwar nicht, aber die Messstation Kaniswall am südöstlichen Stadtrand Berlins zeigte immerhin -16,6 Grad.

Deutlich höher lagen die Temperaturen im Berliner Stadtgebiet, wie DWD-Meteorologin Angela Richter berichtete. In Tegel wurden beispielsweise -9,7 Grad gemessen. In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam lag die Temperatur bei -13,7 Grad.

S-Bahn lässt die Kälte kalt

Die klirrende Kälte bereitet der Berliner S-Bahn bislang kaum Probleme. Es sei "nichts gravierendes passiert", sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Eine Weichenstörung in Neukölln sei mittlerweile wieder behoben, die Züge seien nur wenige Minuten verspätet. "Im Großen und Ganzen läuft es eigentlich rund", fügte er hinzu.

Der Dauerfrost bleibt der Region am Wochenende erhalten. Wo der Himmel klar bleibt, werden laut Meteorologin Richter in der Nacht zum Sonntag wieder zweistellige Minusgrade erreicht. Im Laufe des Tages zieht sich der Himmel jedoch von Westen her zu und es kann schneien. "Da der Schnee in Regen übergehen kann, könnte es zu gefährlichem Glatteis kommen", warnte Richter. Trotz weiter steigender Temperaturen sei auch Anfang der Woche mit Glatteis zu rechnen. "Wir müssen erstmal den Frost aus dem Boden bekommen."

(dpa/ap)
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter