Bildung
Berlins "stärkste" Schule steht in Neukölln
5000 Euro erhält die Hermann-von-Helmholtz-Schule für ihr Engagement. Gute Leistungen werden dort mit einem Ausbildungsplatz belohnt.
Im Auditorium an der Friedrichstraße sind drei Berliner Schulen beim bundesweiten Wettbewerb "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" mit einem Landespreis geehrt worden. Den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz gewann die Hermann-von-Helmholtz-Schule aus Neukölln. Besonders das Engagement von Schülern und Lehrern der integrierten Sekundarschule sowie die Partnerschaften mit Berliner Unternehmen überzeugten.
Ausbildungsplatzgarantie bei guten Leistungen
Bei guten Leistungen und Disziplin bekommen die Jugendlichen eine Ausbildungsplatzgarantie. Neuköllns Bildungsstadträtin Franziska Giffey (SPD) freute sich besonders. "Das ist ein gutes Signal aus unserem Bezirk – wer es schaffen will, dem wird dabei geholfen." Den zweiten Platz als "Starke Schule" belegte die Schule an der Haveldüne aus Spandau. Für den vorbildlichen Praxisbezug im Unterricht erhält die Schule 3500 Euro.
Über den dritten Platz und 2000 Euro freute sich die Reinickendorfer Bettina-von-Arnim-Schule. Die integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe konnte mit ihren Werkstätten punkten.
Bildungsstaatssekretär Mark Rackles, der die Preise vergab, lobte die drei Schulen als erfolgreiche Beispiele für den gezielten Übergang von der Schule zum Studium oder zur Ausbildung. "Gerade vor dem Hintergrund der gewachsenen Ansprüche an Schulabsolventen ist dieses Engagement wichtig und verdient eine entsprechende Anerkennung", sagte Rackles.
Der mit 220.000 Euro dotierte Preis wird von der Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche-Bank-Stiftung vergeben.
















