16.01.13

Betrugsverdacht

Razzien in Gesundheitszentren der Berliner Charité

Wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug sind erneut sind medizinische Einrichtungen durchsucht worden. Diesmal traf es die Charité.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch die Gesundheitszentren der Charité (MVZ) durchsucht, wie die Charité mittelte. Es gehe um den Verdacht des Abrechnungsbetrugs, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Betroffen seien alle Standorte, teilte die Charité mit.

Die Charité zeigte sich kooperativ. Man unterstütze die den zusätzlichen Informationsbedarf der Behörden, hieß es in einer Mitteilung. Das Universitätsklinikum wies darauf hin, dass die Medizinischen Versorgungszentren bereits vor einem Jahr auf Regelverstöße untersucht worden seien - auch durch eine externe Institution. Die Ergebnisse der Untersuchungen seien bereits Mitte 2012 den Strafverfolgungsbehörden und der Kassenärztlichen Vereinigung zur Verfügung gestellt worden, hieß es weiter.

In den vergangenen Monaten hatte die Justiz immer wieder Krankenhäuser der Hauptstadt wegen des Verdachts des Abrechnungsbetrugs durchsucht – zuletzt im Dezember Vivantes. Der jetzige Einsatz sei damit vergleichbar, betonte die Charité.

Quelle: ap
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