03.01.13

Prozess

Berliner schnitt seiner Oma Halsschlagader durch

Stimmen sollen ihm befohlen haben, seine Großmutter zu töten. Für die Tat muss sich ein Medizinstudent in Fulda vor Gericht verantworten.

Wegen des brutalen Mordes an seiner 85 Jahre alten Großmutter muss sich ein Berliner Medizinstudent vor dem Landgericht in Fulda verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen in dem am Donnerstag gestarteten Verfahren vor, im Juli 2012 viermal mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf die Frau eingestochen zu haben. Dabei habe er ihr die Halsschlagader durchtrennt und schwere Verletzungen an der Lunge zugefügt. Der junge Mann hat die Tat bereits gestanden.

Der Beschuldigte soll wegen einer paranoiden Schizophrenie zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft hatte er Stimmen gehört, die ihn beauftragten, seine Großmutter zu töten. Vor dem Mord sollen die beiden ein gutes Verhältnis gehabt haben.

In dem Verfahren entscheidet das Gericht darüber, ob der 25-Jährige dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wird. Der Mann hatte sich kurz nach der Tat bei der Polizei gestellt und wurde daraufhin in die Psychiatrie eingewiesen.

Quelle: dpa/sei
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