31.12.2012, 13:03

Jahreswechsel Berlins Polizeipräsident Kandt bleibt Silvester entspannt

Berlins Polizeipraesident sieht Silvester gelassen entgegen

Foto: dapd

Zwar sei Silvester in Berlin „ein Tag mit erhöhten Risiken“. Trotzdem bleibt Berlins neuer Polizeipräsident Klaus Kandt gelassen.

Berlins neuer Polizeipräsident Klaus Kandt sieht seiner ersten Silvesternacht im Amt "gelassen" entgegen. "Die Polizei ist da seit Jahren entsprechend aufgestellt und macht das sehr professionell", sagte er zum Jahresende. Die Einsatzleiter hätten jahrelange Erfahrung.

"Der Einsatz zu Silvester wird ja nicht von mir selbst geführt, sondern über die Direktionen", sagte Kandt. Sicher sei der Tag wegen des erhöhten Alkoholkonsums und der verschossenen Böller "ein Tag mit erhöhten Risiken". Aber die Berliner Polizei sei seit Jahren entsprechend aufgestellt und mache das sehr professionell.

Keine "überbordende" Kriminalität

Auch generell sei die Lage in der Stadt besser als vielfach angenommen. Im Vergleich mit anderen Metropolen in Europa und der Welt gebe es in Berlin keine überbordende Kriminalität. Trotz jahrelanger Sparrunden sei die Polizei "eigentlich ganz gut aufgestellt", ohne dass natürlich garantiert werden könne, dass einem nie etwas passiere. "Es gibt nun mal ein Lebensrisiko auch in dieser Stadt", meinte Kandt.

Zum Jahreswechsel werden in Berlin rund zwei Millionen Besucher erwartet. Zugkraft hat dabei vor allem die Feier am Brandenburger Tor. Das Open-Air-Event in Berlin-Mitte gehört laut Veranstalterangaben zu den weltweit größten Partys am Silvesterabend.

In diesem Jahr findet bereits die 18. Auflage statt. Auf der zwei Kilometer langen Feiermeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule sollen wieder bis zu einer Million Menschen in das neue Jahr feiern können.

Auf der zentralen Bühne treten unter anderem Musikgruppen wie die Hermes House Band oder die Pet Shop Boys auf. Im vergangenen Jahr blieben größere Zwischenfälle auf der Feiermeile aus. Die Polizei verzeichnete 18 Festnahmen.

(dapd/mim)
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