28.12.2012, 16:40

Wetter-Fazit Berlin war auch 2012 das wärmste deutsche Bundesland


Sonnenuntergang am Reichstag in Berlin: Die Durchschnittstemperatur in der Hauptstadt lag 2012 bei 9,9 Grad - das ist bundesweit spitze

Foto: Timur Emek / dapd

Berlin zeigte sich wettermäßig in diesem Jahr wie immer: warm und trocken. Die ganz großen Extreme gingen aber an der Hauptstadt vorüber.

Berlin war 2012 auf das ganze Jahr gesehen erneut das wärmste Bundesland. Die Durchschnittstemperatur habe bei 9,9 Grad gelegen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitag mitteilte. Bundesweit lag der Durchschnitt bei 9,1 Grad.

Die Sonne schien in der Hauptstadt mit 1729 Stunden länger als üblich (1635 Stunden). Auch fiel etwas mehr Regen, 590 statt 573 Liter pro Quadratmeter. Dennoch zähle Berlin zu den eher trockenen Bundesländern.

Das Jahr sei mit Blick auf ganz Deutschland insgesamt etwas wärmer gewesen als normal. Die Sonne schien länger, dafür fiel etwas weniger Regen. Es gab aber auch Wetterextreme. An zahlreichen Messstationen seien etwa von April bis September, also in sechs Monaten hintereinander, Temperaturen von über 30 Grad aufgetreten.

Der Dezember brachte zunächst kaltes Wetter mit Schnee, später mit Regen. Zu Weihnachten war es dann ungewöhnlich milde, geradezu frühlingshaft. Im Schnitt war der Monat damit etwas zu warm und deutlich zu feucht. Berlin blieb im Dezember mit 0,7 Grad im Mittel kühler als der Bundesdurchschnitt (1,5 Grad). Die Sonne schien etwas weniger als üblich. In der Hauptstadtregion regnete es so wenig wie sonst nirgends.

(dpa/bee)
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