28.12.12

2013

Das ändert sich für die Berliner zum Jahreswechsel

Das Jahr 2013 bringt den Berlinern und Brandenburgern eine Reihe wichtiger Neuerungen. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Foto: dpa

Die Jahreszahl 2013 wird mit Hilfe einer Taschenlampe in den Abendhimmel auf einer Wiese in Sieversdorf (Brandenburg) geschrieben
Die Jahreszahl 2013 wird mit Hilfe einer Taschenlampe in den Abendhimmel auf einer Wiese in Sieversdorf (Brandenburg) geschrieben

Was sich für die Berliner und Brandenburger im neuen Jahr ändert. Eine Auswahl:

Gasag senkt die Preise

Der Energiekonzern Gasag senkt die Gaspreise zum 1. Januar 2013 um mehr als drei Prozent. Die Preissenkung gilt für alle Gasag-Kunden, die keinen festen Bezugspreis für eine bestimmte Vertragslaufzeit gewählt haben.

Vattenfall erhöht die Preise

Privatkunden des Berliner Anbieters Vattenfall zahlen im neuen Jahr knapp 13 Prozent mehr für Strom – bei einem Jahresverbrauch von 2200 Kilowattstunden, dem Durchschnitt von Berliner Haushalten. Steuern und Abgaben machen einen Großteil der Erhöhung aus.

Für Strom und Gas ist ein Anbieterwechsel möglich.Dazu gibt das Bundesministerium für Verbraucherschutz Tipps.

Briefporto wird teurer

Das Porto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) steigt am 1. Januar 2013 von 55 auf 58 Cent. Die Deutsche Post bietet 3-Cent-Ergänzungsmarken an.

Der nationale Maxibrief (bis 1000 Gramm) verteuert sich von 2,20 auf 2,40 Euro.

Beitrag zur Rente sinkt

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt von 19,6 auf 18,9 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 1995. Ein Durchschnittsverdiener mit 2600 Euro brutto im Monat zahlt damit etwa neun Euro weniger als bisher in die Rentenkasse ein.

Auch für Minijobber gibt es Neues

Die Verdienstobergrenze für Minijobber steigt um 50 auf 450 Euro. Wer eine solch geringfügig entlohnte Beschäftigung 2013 erstmals annimmt, muss Beiträge zur Rentenversicherung abführen.

Langzeitarbeitslose erhalten mehr Geld

Empfänger der Grundsicherung (Hartz IV), allein in Berlin sind das mehr als 400.000 erwerbsfähige Menschen, bekommen monatlich fünf bis acht Euro mehr. Der Regelsatz für einen Single steigt von 374 auf 382 Euro. Das ist ein Plus von 2,1 Prozent. Der Hartz-IV-Satz für Partner erhöht sich um acht auf 345 Euro. Für Kinder gibt es je nach Alter 5 oder 6 Euro mehr als bisher.

Was sich bei der Steuer ändert

In der Einkommensteuer steigt der Grundfreibetrag 2013 um 126 auf 8130 Euro jährlich. Das bringt im Monat maximal zwei Euro netto zusätzlich.

Jeder muss Rundfunkgebühr zahlen

Sie wird nach dem Prinzip "Eine Wohnung, ein Beitrag" umgestellt. Die Zahl der Fernseh- und Radiogeräte spielt keine Rolle mehr. Die Rundfunkabgabe von 17,98 Euro im Monat (wie bisher) wird also gleichermaßen fällig für Singles, Großfamilien oder eine Wohngemeinschaft.

Praxisgebühr wird abgeschafft

Die Gebühr von zehn Euro für Arztbesuche pro Quartal fällt zu Jahresbeginn weg. Die Erwartung, die Gebühr könne die Zahl der Arztbesuche reduzieren, erfüllte sich nicht.

Schornsteinfegermonopol fällt endgültig

Haus- und Wohnungseigentümer haben dann die Wahl, wem sie den Auftrag für Überprüfungs-, Kehr- und Messarbeiten geben. Die Bezirksschornsteinfegermeister bleiben nur für die Kontrolle der Betriebs- und Brandsicherheit (Feuerstättenschau) und die Bauabnahme allein zuständig.

In Brandenburg kommen Namensschilder für Polizisten

Im kommenden Jahr werden rund 6000 uniformierte Polizeibeamte von Pritzwalk bis Cottbus ihren Namen auf der Brust tragen. Ziel der Verordnung sei es, größere Bürgernähe und Transparenz zu schaffen, argumentieren Regierung und Opposition. Polizeigewerkschaften hingegen fürchten um die Privatsphäre der Beamten.

Quelle: dpa/sei
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