12.12.12

Berliner Hotel

Eröffnung des Waldorf Astoria verzögert sich weiter

Nach mehr als vier Jahren Bauzeit verzögert sich der Eröffnungstermin des Luxushotels Waldorf Astoria - und das nicht zum ersten Mal.

Foto: Stephen Chernin/AP/dapd

Das Hotel "Waldorf Astoria" in New York City steht da, wo die vornehme Park Avenue und die 50. Straße zusammenstoßen.

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Die Eröffnung des neuen Berliner Luxushotels Waldorf Astoria verzögert sich weiter. Das Haus werde in einigen Wochen öffnen, sagte der Manager Friedrich Niemann am Mittwoch bei einem Rundgang durch das Hotel. "Das wird um den Jahreswechsel sein." Eine Sprecherin des Projekts ergänzte, vor einigen Tage habe der Probebetrieb begonnen. Dabei testeten Freunde und Gäste des Hauses den Service. Ursprünglich sollte das Waldorf Astoria vor einem Jahr an den Start gehen. Zuletzt war Mitte Dezember als Termin genannt worden. Das Hotel mit 232 Zimmern und Suiten befindet sich in einem 118 Meter hohen Neubau am Bahnhof Zoo.

250 bis 500 Euro pro Nacht

Der Hotelkonzern hatte sich erst nach reiflicher Überlegung für den Standort am Zoo entschieden. Als 2008 eine Investorengruppe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Bau des Zoofensters begann, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, wer den Hotelbetrieb übernehmen würde. Erst Anfang des Jahres 2009 lüftete Hilton das Geheimnis und gab bekannt, mit seiner Premiummarke Waldorf Astoria nach Berlin zu kommen. Es will mit 232 Zimmern und Suiten in dem 31 Stockwerke hohen Wolkenkratzer neue Maßstäbe in Berlin setzen.

Das hat seinen Preis: 250 bis 500 Euro werden pro Zimmer verlangt. Die 280 Quadratmeter große Präsidentensuite mit der Panoramaaussicht auf die Gedächtniskirche hat keinen Festpreis, wird aber noch deutlich darüber liegen. "Berlin ist bereit für so ein Luxusprojekt, es könnte sogar noch weitere vertragen", sagte Harnisch. Die deutsche Hauptstadt habe im Vergleich zu London und Paris im Luxus-Segment immer noch Nachholbedarf - trotz der derzeit mehr als 20 Fünf-Sterne-Häuser, die es in der Stadt schon gebe.

Waldorf Astoria will exklusivem Ruf gerecht werden

Das Waldorf Astoria will auch in Berlin seinem exklusiven Ruf gerecht werden. So gelte für das legendäre Waldorf Astoria in New York die "gute alte Regel", dass dort bereits seit Franklin D. Roosevelt (1882-1945) die amerikanischen Präsidenten übernachten, sagte Harnisch. Das sei nun auch in Berlin möglich. Die Sicherheitsstandards würden dies auch ermöglichen. Und dass sich die Umgebung um den Bahnhof Zoo schnell zum Positiven verändern wird, daran besteht für Harnisch kein Zweifel.

Quelle: BMO/dpa/nbo
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