11.12.2012, 07:30

City West Neue Strahler für die Berliner Gedächtniskirche


Seit Montag strahlt die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in neuem Licht

Foto: Massimo Rodari

718 neue LED-Strahler sorgen dafür, dass die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche buchstäblich in neuem Glanz leuchtet.

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin wird seit Montag neu illuminiert. Die neue Beleuchtung wurde am Abend von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) und Gemeindepfarrer Martin Germer feierlich eingeschaltet.

718 neue LED-Strahler hinter den Glasbausteinwänden des Kirchenoktogons am Breitscheidplatz sorgen nicht nur für ein gleichmäßigeres, helleres und farbechteres Licht, sondern auch für einen um 75 Prozent gesenkten Stromverbrauch, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte. Die Umrüstung von den bisherigen 96 alten 400-Watt-Strahlern auf die neue LED-Technik kostete den Angaben zufolge rund 120.000 Euro.

Einen Großteil der Kosten übernahm die Senatsverwaltung, um den künftigen Betrieb ohne staatliche Zuschüsse zu ermöglichen. In Zukunft soll auch der Glockenturm kostensparender beleuchtet werden. Die von Egon Eiermann entworfene neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche war vor 51 Jahren, am 17. Dezember 1961, eingeweiht worden. Sie gilt als Wahrzeichen der City-West.

(dpa/alu)
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