07.12.12

Urteil

Berliner tötet Partner und kocht dessen Kopf - Milde Strafe

Der Mann hatte seinen Partner bei Sexpraktiken getötet und dessen Leiche geschändet. Er muss drei Jahre und drei Monate in Haft.

Foto: dapd

Der wegen Mordes angeklagte Michael S. (Mitte) neben seinen Anwälten im Berliner Landgericht: Der 44-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt
Der wegen Mordes angeklagte Michael S. (Mitte) neben seinen Anwälten im Berliner Landgericht: Der 44-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt

Mit einer verhältnismäßig milden Strafe hat das Landgericht Berlin am Freitag die Tötung eines Mannes bei lebensgefährlichen Sexpraktiken geahndet.

Ein Berliner, dessen Partner dabei ums Leben kam, wurde zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Damit blieb das Landgericht weit unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte für die Tat vom 5. Januar 2012 eine lebenslange Haftstrafe wegen Sexualmordes beantragt.

Die Richter sahen jedoch keinen Tötungsvorsatz und stellten eine Körperverletzung mit Todesfolge fest.

Der Berliner hatte seinen Partner gefesselt und hatte ihm Mund und Nase verklebt. Nachdem er die Leiche des Bankangestellten in seiner Wohnung im Stadtteil Mariendorf zerstückelt hatte, kochte er den Kopf.

Quelle: dpa/bee
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