07.12.2012, 08:04

Brandstiftung Zehn Menschen werden bei Kellerbrand in Buch verletzt

In einem mehrgeschossigen Haus in Berlin-Buch ist ein Feuer ausgebrochen. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet.

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Berlin-Buch sind 24 Menschen gerettet worden. Zehn von ihnen kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in der Nacht zu Freitag ins Krankenhaus. Dabei handelte es sich nach Polizeiangaben um zwei Kleinkinder, einen Säugling und sieben Erwachsene.

Zunächst hatte es geheißen, alle 24 Personen seien in Kliniken gebracht worden.

In dem sechsgeschossigen Gebäude an der Friedrich-Richter-Straße brannten fünf Kellerverschläge auf einer Fläche von 50 Quadratmetern. Das Treppenhaus war nach Angaben der Sprecherin stark verraucht. Die Experten vermuten Brandstiftung als Ursache. Die Polizei ermittelt.

Polizei und Feuerwehr waren um 2.20 Uhr alarmiert worden. Das Haus wurde aus Sicherheitsgründen komplett geräumt. Einige Bewohner konnten sich zuvor selbst aus dem Gebäude retten. Später war die Rauchentwicklung jedoch so stark, dass sich die Mieter nur noch mit sogenannten Fluchthauben der Feuerwehr durch das Treppenhaus bewegen konnten. Immer wieder loderten Flammen im Keller auf.

Die Einsatzkräfte retteten drei Bewohner über eine Feuerwehrleiter. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Die Flammen waren nach etwa einer Stunde gelöscht. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Insgesamt waren 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Bereits im Januar 2012 soll es im selben Aufgang des Hauses gebrannt haben. Damals zündeten unbekannte Täter eine Couch an.

(dapd/dpa/sei)
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