26.11.12

Sanierung

Avus wird ein Jahr früher wieder freigegeben

Der sanierte Abschnitt der Autobahn A115 wird am kommenden Mittwoch wieder für den Verkehr freigeben. Ein Jahr früher als geplant.

Foto: dpa

Letzte Arbeiten an der Autobahn A115: Das frisch sanierte Teilstück stadtauswärts wird auf seine Freigabe vorbereitet
Letzte Arbeiten an der Autobahn A115: Das frisch sanierte Teilstück stadtauswärts wird auf seine Freigabe vorbereitet

Die Sanierung der Avus konnte ein Jahr früher als geplant beendet werden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) werden den erneuerten Abschnitt der Autobahn A115 am kommenden Mittwoch um 14.45 Uhr wieder für den Verkehr freigeben.

Das knapp neun Kilometer lange Teilstück zwischen der Anschlussstelle Spanische Allee und dem Autobahndreieck Funkturm wird täglich von rund 90.000 Fahrzeugen passiert.

Die Planungen sahen bis zu zweieinhalb Jahre Bauzeit vor, also bis November 2013. Unter anderem Dank einer guten und effizienten Baukoordinierung konnte die Bauzeit um ein Jahr verkürzt werden. Die enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Ingenieuren und der Straßenbaufirma machte es möglich, dass bereits mit dem vierten und letzten Bauabschnitt begonnen werden konnte, bevor der dritte Bauabschnitt abgeschlossen war.

An sechs Tagen in der Woche gearbeitet

Nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung wurde an sechs Tagen in der Woche von 6 bis 22 Uhr gearbeitet. Glück hatten die Autobahnbauer auch mit dem vergangenen recht milden Winter. Auch das finanzielle Anreizsystem für schnelleres Arbeiten hat sich ausgezahlt. Für das vorzeitige Bauende können alle beteiligten Firmen mit einem Bonus von insgesamt bis zu einer Million Euro rechnen.

Für die Sanierung standen vom Bund als Eigentümer der Autobahn 28 Millionen Euro zur Verfügung. Davon wurden nicht nur die Fahrbahnen saniert, auch mehrere marode Brücken wurden komplett erneuert. Das Ende der Bauarbeiten auf der Avus wird auch den Verkehr auf innerstädtischen Straßen entlasten.

In den vergangenen eineinhalb Jahren war die Route vom Autobahnkreuz Zehlendorf über die Potsdamer Chaussee, Argentinische Allee, Clayallee, Hohenzollerndamm bis zur gleichnamigen Anschlussstelle auf die Stadtautobahn als Alternativstrecke ausgewiesen.

Quelle: ag
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