24.11.12

Flughafen Berlin

Triebwerkschaden - Lufthansa-Airbus muss in Tegel notlanden

Schrecksekunden für 200 Passagiere eines Fluges nach Frankfurt. Wegen eines Triebwerkschadens musste die Maschine in Tegel notlanden.

Foto: dapd

Ein Flugzeug der Lufthansa im Anflug auf den Flughafen Berlin-Tegel. Eine Maschine musste wegen eines Triebwerkschadens notlanden
Ein Flugzeug der Lufthansa im Anflug auf den Flughafen Berlin-Tegel. Eine Maschine musste wegen eines Triebwerkschadens notlanden

Ein Lufthansa-Airbus A320 musste am Sonnabendnachmittag wenige Minuten nach dem Start auf dem Flughafen Berlin-Tegel notlanden. Flug LH 195 hatte planmäßig um 17.52 Uhr mit dem Ziel Frankfurt/Main abgehoben und war um 18.09 Uhr wieder am Boden. Das bestätigte Thorsten Peters, Sprecher der auch für die Flughäfen zuständigen Bundespolizeidirektion Berlin Morgenpost Online. Von den 200 Passagieren an Bord sei niemand verletzt worden.

Grund für die Notlandung war ein Triebwerksschaden, wie Flughafensprecher Lars Wagner Morgenpost Online sagte. Peters zufolge hätten 180 Passagiere ihren Flug wenige Minuten nach der Notlandung mit einer anderen Maschine fortgesetzt, 20 hätten auf die Weiterreise verzichtet. Demzufolge habe es keinen erkennbaren Hinweis auf eine notwendige medizinische Betreuung gegeben.

Wagner: "Natürlich ist so etwas immer eine sehr unangenehme Situation für die Passagiere, klar ist aber auch, dass moderne zweistrahlige Maschinen auch mit nur einem Triebwerk sicher landen können."

Weder die Polizei noch die in Alarmbereitschaft versetzte Feuerwehr mussten einschreiten. Die Feuerwehr war zunächst mit einem Großaufgebot ausgerückt, auf dem Weg zum Flughafen jedoch wieder umgekehrt, weil keine Gefahr bestand.

Wie Morgenpost Online aus Kreisen des Bodenpersonals erfuhr, hätten die Passagiere berichtet, dass es zwei- oder dreimal geblitzt und geknallt hätte. Angeblich soll das Flugzeug steil nach unten geflogen sein, viele hätten demnach gedacht, dass es abstürzen würde. Schließlich konnte es aber doch sicher notlanden.

Quelle: BMO/alu
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