22.11.12

Bärenzwinger

Maxi und Schnute dürfen Berliner bleiben - vorerst

Ihre anstehende Winterruhe hat die beiden Braunbären vor einem Umzug von Berlin-Mitte ins Umland bewahrt.

Foto: DAPD

Die Bezirksverordneten von Berlin-Mitte geben den Stadtbärinnen Maxi und Schnute noch eine Chance
Die Bezirksverordneten von Berlin-Mitte geben den Stadtbärinnen Maxi und Schnute noch eine Chance

Die Berliner Braunbärinnen Maxi und Schnute werden bis mindestens März 2013 in der Stadt bleiben.

Der Hauptausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte habe sich am Mittwoch in einer Sitzung darauf verständigt, zunächst keine Entscheidung zu einem Umzug der Tiere in einen Wildpark außerhalb Berlins zu treffen, sagte der CDU-Vorsitzende in der BVV, Thorsten Reschke. Er bestätigte damit einen Bericht der "B.Z.".

Der Bezirk wolle Unterhalt und Pflege der Braunbärinnen vorerst weiter finanzieren. Die beiden Tiere, die als lebende Wahrzeichen der Stadt gelten, kosten den Bezirk Mitte rund 90.000 Euro im Jahr.

Die zunächst diskutierte schnellstmögliche Umsiedlung würde die Tiere zudem in ihrer Winterruhe stören, betonte Reschke. Die Zukunft von Maxi und Schnute komme daher erst im Frühjahr 2013 wieder auf die Tagesordnung. Ursprünglich war eine Entscheidung für Donnerstagabend geplant gewesen.

Maxi und Schnute leben seit 1981 in einem Bärenzwinger im Köllnischen Park in Mitte. Tierschützer bezeichnen die Unterbringung als Quälerei. Das Gehege sei ein "Betongefängnis". Die Tierschützer hatten am Dienstag auf dem Dach des Geheges mit Transparenten und Sprechhören für die Umsiedlung der Bären in einen Wildpark demonstriert.

Quelle: dpa/sei
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