22.11.12

Prozess

Berliner Notar muss wegen Millionenbetrug ins Gefängnis

Der 42-Jährige hatte 3,7 Millionen Euro veruntreut, um seine eigene Pleite abzuwenden. Er muss viereinhalb Jahre ins Gefängnis.

Ein Rechtsanwalt und Notar, der 3,7 Millionen Euro für eigene Zwecke verbraucht hatte, muss viereinhalb Jahre in Haft. Der 42-jährige Jurist wurde vom Berliner Landgericht wegen Untreue veurteilt, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Allein 2,7 Millionen Euro stammten aus dem Vermögen einer betuchten Berlinerin, deren Erbe der Notar verwaltet hatte.

Seinem umfassenden Geständnis nach hatte der Berliner mit den Mandantengeldern Löcher gestopft, die durch eigene Immobiliengeschäfte entstanden waren. "Ich habe die Taten begangen, um meine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden", gab der Jurist zu. Von Januar 2010 bis Februar 2012 hatte der Angeklagte Gelder von den Notarkonten auf seine eigenen transferiert.

Der Notartitel wurde dem Verurteilten zu Jahresbeginn entzogen. Die Zulassung zum Rechtsanwalt gab der Jurist von sich aus zurück. Er werde alles dafür tun, den Schaden zu weit wie möglich auszugleichen, erklärte der Berliner und entschuldigte sich für sein Versagen.

Quelle: dpa/bee
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