19.11.12

Berliner Landgericht

Kopfschuss-Schütze schweigt vor Gericht

Wegen 16.000 Euro Schulden hat der Täter einen 51-Jährigen durch zwei Schüsse in den Hinterkopf getötet. Nun hat der Prozess begonnen.

Foto: dpa

Noch am Tag der Tat hat sich der Angeklagte der Polizei gestellt
Noch am Tag der Tat hat sich der Angeklagte der Polizei gestellt

Vor dem Berliner Landgericht hat der Prozess um den Mord an einem Imbiss-Betreiber begonnen. Der 47 Jahre alte Angeklagte soll einen 51-Jährigen im Wedding durch zwei Schüsse in den Hinterkopf getötet haben. Beim Prozessbeginn am Montag verweigerte der Kranführer zunächst die Aussage. Der Mann kündigte jedoch an, sich am nächsten Verhandlungstag zu den Vorwürfen äußern zu wollen.

Mord wegen hoher Schulden

Der Angeklagte soll den Familienvater in der Nacht zum 21. Mai mit seinem Revolver umgebracht haben. Hintergrund der Tat sollen rund 16.000 Euro Schulden des Kranführers gewesen sein. Die Männer sollen sich zunächst in einem Lokal im Stadtteil Gesundbrunnen getroffen haben, um über das Geld zu sprechen. Der Anklage nach habe der 47-Jährige vorgetäuscht, die 16.000 Euro zu holen. Statt der erwarteten Geldübergabe habe der Angeklagte seinen Revolver aus der Hosentasche gezogen und drei Kugeln abgefeuert. Zwei Schüsse trafen den Hinterkopf, als der Imbiss-Besitzer bereits am Boden lag. Der 51-jährige Mann starb noch am Tatort.

Täter hat sich noch am selben Tag gestellt

Der Kranführer hat sich noch am selben Tag der Polizei gestellt. Am Montag wurde nur ein Zeuge vernommen, der den Angeklagten nach eigenen Angaben dabei beobachtet hatte, wie er mit seinem Auto vom Tatort wegfuhr. Der Prozess wird am 3. Dezember fortgesetzt.

Quelle: dapd/pas
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