09.11.12

Fall Jonny K.

Giuseppes Bruder will Mahnmal am Alexanderplatz errichten

Velin Marcone fordert am Berliner Alexanderplatz eine Gedenkstätte für Gewaltopfer. Sein Bruder Giuseppe starb auf der Flucht vor Schlägern.

Nach der tödlichen Prügelattacke gegen Jonny K. am Berliner Alexanderplatz soll dort ein Mahnmal gegen Gewalt entstehen. Die Initiative geht auf die Giuseppe Marcone Stiftung zurück, die sich mit der Idee an das Bezirksamt Mitte und den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wenden will. Das sagte Velin Marcone von der Stiftung am Freitag. "In der kommenden Woche erwarten wir den neuesten Entwurf der Künstlerin, dann wollen wir das Projekt vorantreiben."

Velin Marcone ist der älteste Bruder von Giuseppe Marcone, der im September 2011 in Berlin-Charlottenburg auf der Flucht vor zwei Schlägern tödlich verunglückt war. Seine Familie engagiert sich seitdem in der Giuseppe Marcone Stiftung gegen Gewalt.

Die geplante Skulptur sollte ursprünglich in Charlottenburg an die Opfer von Gewalttaten und Verkehrsunfällen erinnern. Um Jonny K. zu Gedenken, der am Alexanderplatz zu Tode, und an prominenter Stelle ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen, favorisieren die Marcones jetzt den neuen Standort.

Quelle: dpa/mim
© Berliner Morgenpost 2014 - Alle Rechte vorbehalten
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von der Berliner Morgenpost.
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Multimedia
Berlin-Mitte

Jonny K. wird am Alex zu Tode geprügelt

Top-Thema
title
Die besten Berlin-Videos

Das sind die Youtube-Favoriten der Redaktion.

Video Nachrichten mehr
Kult-Kalender Bei Pirelli dreht sich diesmal alles um Fetisch
Ausgestopft Hier lebt Eisbär Knut ewig weiter
Pakistan Lynchmord wegen Facebook-Kommentar
Yukos-Urteil Russland muss Mega-Schadenersatz zahlen
Top Bildershows mehr
Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Fotogalerie

Das sind die Berliner Bilder des Tages

Solinger Uhrenmodel

Ben Dahlhaus, der Hype um das neue Sex-Symbol

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote