07.11.12

Best of

Hier gibt es Berlins knusprigste Martinsgänse

Am Sonntag ist Martinstag. Für den geflügelten Klassiker mit Kraut und Klößen gilt auch in Berlin: keine Experimente.

Foto: picture-alliance / dpa / Stockfo

Am Martinstag wird die Gänsebraten-Saison eröffnet
Am Martinstag wird die Gänsebraten-Saison eröffnet

Mitte

Alpenländischer Vogel ganz traditionell

Im Brechts werden schmackhafte österreichische Schmankerl gekocht. Nun ist, anders als beim Schnitzel, bei der Gans keine typisch alpenländische Zubereitung bekannt. Deshalb kommt der Vogel beim Martinsgans-Dinner (11.11., vorher reservieren) im Rahmen des "Martins-Menüs" (Drei-Gänge-Menü 42,50 Euro, fünf Gänge 64,50 Euro) ganz traditionell als knuspriger Gänsebraten von der Freilandgans mit Kartoffelknödeln, Grünkohl und Cassis-Blaukraut daher. Vorweg gibt es etwa Confit von der Märkischen Kaninchenkeule, Essenz von der Gans und Loup de Mer. Und am Schluss den Dominostein von der Williamsbirne.

Brechts. Schiffbauerdamm 6/7, Mitte, S1, 2, 5, 7, 25, 75, U6 Friedrichstr., Mo.–So. 12–23.30 Uhr, Tel: (030) 28598585, www.brechts.de

Heiligensee

Knuspriges aus dem Straßenbahndepot

"Janz weit draußen", im restaurierten Straßenbahndepot, wird ab St. Martin eine besondere Gans serviert: Der elsässische Chefkoch Philipp Strasbach schiebt eine Makeruper Gans aus bäuerlicher Freilandhaltung in den Ofen. Zu Lebzeiten haben sie an der Ostsee saftige Wiesen genossen und sich viel Aroma angefuttert. Die besten Stücke kommen für 28,50 Euro mit Rotkohl, Grünkohl, Kartoffelklößen oder Salzkartoffeln und einer gehaltvollen Sauce auf den Teller. Im Weinkeller lagern 120 Essensbegleiter von Spitzenweingütern.

Straßenbahndepot Heiligensee. Alt-Heiligensee 73–75, Heiligensee, Bus 124, 133, 324 Alt-Heiligensee, Mi.–Fr. 17–22 Uhr, Sbd.+So. 12–22 Uhr, Tel: (030) 755423070, www.straßenbahndepot-heiligensee.de

Wilmersdorf

Die Gans vom neuen Küchenchef

Da kann Artur Zielinski, der neue Küchenchef im Esswein, gleich an der Martinsgans zeigen, was er kann. Sie gibt es am 11. November ab 19 Uhr für 19 Euro pro Portion, ganz klassisch mit Rot- und Grünkohl sowie Klößen oder Kartoffeln – und natürlich mit einer schmackhaften Soße. Ab dem 12. November kann man auf Vorbestellung eine ganze Gans samt Beilagen (99 Euro) für vier Personen genießen.

Esswein. Fasanenstr. 40, Wilmersdorf, U3, 9 Spichernstr., Mo.–So. ab 12 Uhr, Küche bis 23.30 Uhr, Tel: (030) 88929288, www.esswein-berlin.de

Buckow

Bodenständig in der historischen Mühle

Bodenständige deutsche Küche kommt in der unter Denkmalschutz stehenden Windmühle das ganze Jahr auf den Tisch. Da darf der knusprige Gänsebraten natürlich nicht fehlen. Ab dem 11. November heißt es wieder: "Brust oder Keule", mit hausgemachtem Rot- oder Grünkohl, mit Kartoffeln und Kloß (24,50 Euro). Auf Vorbestellung gibt es auch eine ganze Gans für vier Personen.

Jungfernmühle. Goldammerstr. 34, Buckow, M11, 172 Löwensteinring, X11 Buchfinkweg, 171 Lipschitzallee/ Rudower Str., Di.–So. 12–23, Küche bis 22 Uhr, Tel: (030) 6620272, www.jungfernmuehle.de

Wilmersdorf

Die Bratäpfel des Markus Semmler

Normalerweise hat Markus Semmler sein Restaurant sonntags geschlossen. Nicht so am 11. November. Da steht er abends am Herd und brutzelt Gänsebraten nach dem Rezept seiner Oma. Selbstredend mit allem, was dazugehört: Rotkohl, Grünkohl, Kartoffelklöße und zudem noch mit Bratapfel und Selleriesalat. Semmlers Martinsgans wird im Menü serviert (69 Euro).

Das Restaurant. Sächsische Str. 7, Wilmersdorf, U3 Hohenzollernplatz, Tel: (030) 8906829-0, Mo.–Fr. ab 17 Uhr, www.kochkunst-ereignisse.de

Grunewald

Für den kleinen Hunger gibt es Gänseleber

Gänse treiben sich auf Bauernhöfen schon mal gerne in der Scheune herum. In der gemütlichen Scheune im Grunewald kommt das Federvieh allerdings knusprig-kross aus dem Ofen auf die rustikalen Holztische: als ganzes Tier für vier Gäste (ab 22.10., pro Person 22,25 Euro, auch außer Haus) mit den üblichen Beilagen und einer Flasche Rotwein vom Weingut Allendorf. Wer alleine kommt, wählt zwischen Brust oder Keule, natürlich auch mit Rotkohl/Grünkohl und Kartoffelklößen. Bei kleinerem Hunger sollte man die Gänseleber "Berliner Art" (11,90 Euro) oder die Gänse-Consommé (3,30 Euro) probieren.

Scheune. Eichkampstr. 155, Grunewald, S7 Grunewald, tägl. 11–24 Uhr, Küche bis 22 Uhr, abends Reservierung empfehlenswert, Tel: (030) 8924903, www.scheune-restaurant.de

Schöneberg

Und dazu die passenden Weine

Anton Stefanov, Berliner Maître 2008, ist bekannt für seine exzellente Weinauswahl und Weinberatung. Deshalb hat er zum dreigängigen Martinsgans-Menü seines Küchenchefs Robert Lasarow am 11. November (39 Euro, mit Wein 54 Euro) auch wieder die korrespondierenden Tropfen ausgesucht: Die gegrillte Jakobsmuschel wird von einem Silvaner von der Nahe begleitet, zu Brust & Keule der Gans passt der 2009 Barbera d"Asti Le Gagie und zum Bratapfel die 2007 Minus 5 Grad Elbling Beerenauslese. Gans dann auch wieder ab 1. Dezember im Weihnachtsmenü.

Brenner. Regensburger Str. 7, U4 Viktoria-Luise-Platz,U3, 9 Spichernstr., tägl. ab 18 Uhr, Tel: (030) 23624470, www.restaurant-brenner.de

Lichterfelde

Frisch aus dem Ofen auf den Tisch

Im Winter wird es in dem kleinen Restaurant gemütlich: Ein Kamin sorgt für wohlige Wärme und Behaglichkeit. Die Gans frisch aus dem Ofen (ab 11. November, 89 Euro) reicht für vier Personen und wird bei Kerzenschein direkt am eingedeckten Tisch tranchiert. Begleitet wird der knusprige Vogel von Apfelrotkohl und Grünkohl, von Petersilienkartoffeln und Thüringer Klößen sowie von viel Sauce. Die Gans sollte drei Tage vorher bestellt werden. Alternative für Einzelesser ist die halbe Oldenburger Landente.

Esszett. Ostpreußendamm 128d, Lichterfelde, S25 Osdorfer Straße, tägl. 12–22 Uhr, Tel: (030) 71099811, www.restaurant-esszett.de

Charlottenburg

Von Trends völlig unberührt

Seit mehr als 75 Jahren widerstehen die Kurpfalz Weinstuben erfolgreich jeder Mode und jedem Trend. Eine Institution, in der es hervorragenden Saumagen und erstklassige Pfälzer Weine gibt. Am 11. 11. startet wieder der "Gänsekeulen-Wahnsinn". "Da rennen sie uns die Bude ein", sagt Inhaber Rainer Schulz. Kein Wunder, bei Keule, Rot- und Grünkohl, Kloß und Bratapfel für 16,90 Euro. Auf Vorbestellung gibt es die frisch gebratene Gans für 120 Euro. Dazu empfiehlt Schulz einen Spätburgunder Deidesheimer Hofstück (0,25l/ 5,90 Euro).

Kurpfalz Weinstuben. Wilmersdorfer Str. 93, Charlottenburg, U7 Adenauerplatz, Di.–Sbd. 18–1 Uhr, So. 18-24 Uhr, Tel: (030) 8906829-0, www.kurpfalz-weinstuben.de

Zehlendorf

"All you can eat" am Sonntag

Vom Martinstag bis Weihnachten wird im S-Gut allerlei von der Gans aufgetischt. Den Klassiker Brust oder Keule nach Wahl mit Rotkohl, Grünkohl, Klößen und Sauce (18,50 Euro) gibt es jeden Sonntag auch als Gänseessen satt in der "All you can eat"-Variante (24,50 Euro). Aber das ist längst noch nicht alles: Als Vorspeise hat sich der Küchenchef im S-Gut eine Gänsesülze, begleitet von Rübengemüse und Salatbouquet einfallen lassen, ebenso eine knusprige Rolle vom Gänsehals mit Kichererbsensalat.

S-Gut. Beerenstr. 12a, Zehlendorf, S1 Mexikoplatz, M48 Busseallee, Di.–So. 12–22 Uhr, Tel: (030) 80580276, www.restaurant-s-gut.de

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