Nach Säuglingstod
Darmkeim bei weiterem Kind in der Charité entdeckt
Nach dem Tod eines Babys wegen Keimen auf einer Frühgeborenen-Station der Berliner Charité erhöht sich die Zahl der Kinder mit Keimen auf 16.
In der Berliner Charité ist bei einem weiteren Kind der Darmkeim Serratia nachgewiesen worden. Damit erhöhte sich die Zahl der Kinder mit Keimen ohne Krankheitssymptome auf 16. Sieben weitere Kinder sind durch den Keim erkrankt. Ihr Zustand ist nach Angaben einer Charité-Sprecherin stabil. An den vergangenen Tagen war ein Baby im Deutschen Herzzentrum Berlin gestorben. Die Suche nach der Infektionsquelle werde intensiv fortgesetzt, hieß es von der Charité. Der Aufnahmestopp für die beiden betroffenen Stationen bleibt laut Klinik weiterhin bestehen. Für zwei Stationen, in denen Frühchen und Neugeborene mit schweren Erkrankungen behandelt werden, war ein Aufnahmestopp verhängt worden.
Infiziertes Baby außer Lebensgefahr
An der Berliner Charité ist eines der mit Keimen infizierten Babys jetzt außer Lebensgefahr. Dem Kind gehe es besser, sagte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) am Montag. Zuvor war ein Kind gestorben, weitere Babys waren an Serratien-Keimen erkrankt. Für zwei Stationen, in denen Frühchen und Neugeborene mit schweren Erkrankungen behandelt werden, war ein Aufnahmestopp verhängt worden.
Das inzwischen gestorbene Baby war als Notfall mit einem angeborenen Herzfehler von der Charité ins Deutsche Herzzentrum gebracht worden. Dort wurde es nach Angaben einer Sprecherin erfolgreich operiert. Dann seien aber Serratien-Keime festgestellt worden, an denen das Kind vermutlich starb, so die Sprecherin. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird eine Obduktion geprüft. Der genaue Todeszeitpunkt und das Alter des Kindes wurden nicht genannt.















