Trotz Euro-Krise
Weniger Studenten aus EU-Krisenländern an Berlins Unis
Trotz hoher Jugendarbeitslosigkeit in ihren Heimatländern sinkt die Zahl der Studenten aus Spanien oder auch Griechenland an Berlins Unis.
Die Euro-Krise und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in einigen südeuropäischen Ländern haben bisher nicht zu einem Ansturm auf Berlins große Hochschulen geführt. Im Gegenteil: An der Humboldt-Universität (HU) und der Technischen Universität Berlin (TU) schrieben sich zum Wintersemester deutlich weniger Studenten aus Spanien, Griechenland, Italien und Portugal ein als noch vor einem Jahr, teilten die Hochschulen auf Anfrage mit.
An der Humboldt-Universität sank die Zahl von zuvor 135 Studienanfängern aus krisengebeutelten EU-Ländern auf nun 74. An der TU starteten 58 Studenten, im Vorjahr waren es noch 78. Deutlich war der Unterschied auch bei den Austauschstudenten: Kamen im Wintersemester 2011/12 noch 224 junge Frauen und Männer aus den betroffenen Ländern an die TU, so sind es nun nur noch 158.















