Prozess
Berliner Ex-Polizist erschwindelte sich 300.000 Euro
Mit gefälschten Arztrechnungen wollte der 48-Jährige finanzielle Engpässe überbrücken. Dafür muss der Berliner nun ins Gefängnis.
Ein pensionierter Polizist hat mit gefälschten Arztrechnungen 300.000 Euro Beihilfe erschlichen und ist dafür am Freitag in Berlin zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.
Im Prozess vor dem Landgericht der Hauptstadt hatte der 48-Jährige jahrelange Betrügereien zulasten des Landes Berlin gestanden. Der ehemalige Beamte hatte bei der Beihilfestelle reguläre Arztrechnungen mit veränderten Daten erneut eingereicht. Als Motiv nannte der Angeklagte finanzielle Engpässe nach seiner Frühpensionierung im Alter von 34 Jahren. Für den Lebensunterhalt habe das Geld nicht ausgereicht. 75.000 Euro wurden sichergestellt.
Das Verfahren gegen die Ehefrau wurde bereits gegen Zahlung von 1800 Euro Geldauflage eingestellt. Die 37-Jährige hatte 20 000 Euro in einem Blumentopf vor der Polizei versteckt.















