17.09.2012, 12:18

Prenzlauer Berg Schüsse beim Fußball - Schütze soll wahllos gefeuert haben

Foto: Maja Hitij / dapd

Nach den Schüssen auf einen 33-jährigen Freizeitkicker sucht die Polizei weiter nach Spuren. Die Hintergründe sind noch immer völlig unklar.

Der Schuss auf einen Berliner Hobbyfußballer war nach ersten Erkenntnissen der Polizei wohl keine gezielte Attacke. Die Sportler hätten am Sonntag im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark nah beisammen gestanden. Wahrscheinlich habe der Schütze wahllos gefeuert und das 33 Jahre alte Opfer zufällig getroffen, teilte die Polizei am Montag mit.

Der 33-Jährige wurde durch den Schuss am rechten Oberschenkel verletzt. Er erlitt einen Durchschuss und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Vom Schützen fehle weiter jede Spur, auch das Projektil sei noch nicht gefunden worden. Kriminaltechniker suchten den Jahn-Sportpark weiter nach Spuren ab.

Geklärt wird laut Polizei jetzt, aus welcher Richtung die wahrscheinlich zwei Schüsse abgefeuert wurden. Der Hintergrund der Tat sei noch vollkommen unklar.

Weitere Attacke bei Freundschaftsspiel

Bereits im März hatte es bei einem Fußballspiel in Berlin-Neukölln eine schwere Attacke gegeben. Während einer Schlägerei war ein 18-Jähriger erstochen worden.

Bei einem Fußball-Freundschaftsturnier im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen am Weißenseer Weg hat es am Sonntagnachmittag vier Verletzte gegeben. Zunächst waren nach Angaben der Polizei vom Montag Spieler aneinandergeraten. Anschließend gab es eine Prügelei auch unter Zuschauern.

Wie es zu der tätlichen Auseinandersetzung gekommen ist, ist noch ungeklärt. Veranstalter des Freundschaftsturnieres war die Vereinigung der Vietnamesen in Berlin & Brandenburg.

(dapd/dpa/ap)
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