S25-Unfall
Strafverfahren nach S-Bahn-Entgleisung eingeleitet
Seit dem Wochenende rollen die S-Bahnen zwischen Tegel und Hennigsdorf wieder. Die Ursache des Unfalls ist aber noch immer völlig unklar.
Nach dem schweren Unfall einer Berliner S-Bahn ist ein Strafverfahren wegen Gefährdung im Bahnverkehr eingeleitet worden. Es werde aber weiter sowohl menschliches wie technisches Versagen in Betracht gezogen, betonte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag.
Die Ursache für das Unglück an einer Weiche nahe des S-Bahnhofs Tegel sei noch immer völlig unklar. Am Dienstag war hier ein Zug entgleist. Fünf Fahrgäste wurden leicht verletzt, der Fahrer erlitt einen Schock. Die Bundespolizei befrage derzeit Fahrgäste und die beiden Fahrdienstleiter.
Auch zum Kabelbrand an der Stadtbahnstrecke liefen noch Ermittlungen, sagte ein S-Bahn-Sprecher. Am Bahnhof Warschauer Straße war an den Gleisen Feuer in einem Kabelschacht ausgebrochen. Der Verkehr auf mehreren Linien musste rund eineinhalb Stunden unterbrochen werden. Inzwischen seien aber sowohl hier wie in Tegel alle Schäden repariert und die S-Bahn fahre wieder nach Plan.
















