Rückschlag
Umzug der Fotogalerie C/O Berlin geplatzt
Zukunft ungewiss: Bis 2013 kann die C/O Galerie im Postfuhramt in Berlin-Mitte bleiben. Wie es weiter geht, weiß keiner.
Der geplante Umzug der international bekannten Fotogalerie C/O Berlin ist geplatzt. Ein großer Rückschlag für die beliebte Fotogalerie. Sie kann vorerst nicht, wie 2011 gemeinsam mit Vertretern der Stadt angekündigt, vom Postfuhramt in den Monbijoupark an der Spree ziehen. Damit sei die Zukunft der Galerie ungewiss, sagte Galeriesprecher Mirko Nowak und bestätigte einen Bericht des "Tagesspiegels" (Freitag). "Die Existenz ist bedroht." Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) sagte, der Umzug könne noch etwas werden. "Der politische Wille ist da."
Der Bebauungsplan für die Grünfläche müsse geändert werden, was langwierig sei, so Spallek. Möglicherweise sei es Ende 2013 soweit für den Umzug. Die C/O Galerie präsentierte in den vergangenen Jahren Schauen von Größen wie Peter Lindbergh und Annie Leibovitz. Derzeit läuft eine Ausstellung über Modefotografie. Die Planungen gingen bis ins nächste Jahr, der Standort dafür sei offen. Nun habe man nach einem Besitzerwechsel Kontakt mit dem neuen Eigentümer des historischen Gebäudes aufgenommen. Nach bisherigem Stand kann die Galerie bis Januar 2013 im Postfuhramt bleiben.
Grüne fordern schnelle Lösung
Die Berliner Grünen forderten eine schnelle Lösung. "Wir wollen, dass das international renommierte Ausstellungszentrum C/O Berlin auch weiterhin in Mitte zuhause ist und für seine mehr als 200 000 jährlichen Besucher zentral zu erreichen ist", erklärte die kulturpolitische Sprecherin Sabine Bangert.
Die C/O Galerie präsentierte in den vergangenen Jahren Schauen von Größen wie Peter Lindbergh und Annie Leibovitz. Die Planungen gingen bis ins nächste Jahr, der Standort dafür sei offen. Nun habe man nach einem Besitzerwechsel Kontakt mit dem neuen Eigentümer des historischen Gebäudes aufgenommen. Nach bisherigem Stand kann sie bis Januar 2013 im Postfuhramt bleiben.















