Schöneberg

Berlins 400. Gedenktafel erinnert an Hildegard Knef

Am kommenden Mittwoch wird in der Schöneberger Leberstraße eine Porzellantafel entüllt. Hier war die Knef aufgewachsen.

Foto: DPA

An die Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef (1925-2002) erinnert die 400. "Berliner Gedenktafel". Die Porzellantafel wird am 15. August an Knefs ehemaligem Wohnhaus in der Leberstraße 33 im Stadtteil Schöneberg enthüllt. Bei der Zeremonie wird Kulturstaatssekretär André Schmitz die Laudatio halten, wie die Senatskulturverwaltung am Mittwoch mitteilte.

Die damalige Sedan- und heutige Leberstraße 33 war Knefs erste Wohnadresse in Berlin. Ihre Mutter Frieda war im Juni 1926 mit der am 28. Dezember 1925 in Ulm geborenen Hildegard von dort nach Berlin gezogen, nachdem der Vater gestorben war. Bis zu ihrem Tod am 1. Februar 2002 wohnte Hildegard Knef an 16 verschiedenen Adressen in Berlin.

Zeitweilig lebte sie in Hollywood. Es zog sie aber immer wieder zurück in ihre Heimat Berlin, die sie unter anderem in dem Lied "Heimweh nach dem Kurfürstendamm" besungen hat. An Knef erinnert auch ein Stern auf dem "Boulevard der Stars" am Potsdamer Platz. Begraben ist sie auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof in einem Ehrengrab.

Die "Berliner Gedenktafeln" sind eine spezielle Form der Gedenktafeln in Berlin. Eingeführt wurden sie 1986 in Vorbereitung der 750-Jahr-Feier der Stadt.

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