24.07.12

Leichtsinn

Mann bringt Weltkriegsgranate persönlich zur Polizei

Ein 37-Jähriger fand im Wald den Sprengkopf einer Granate. Er packte ihn ins Auto und fuhr 60 Kilometer weit nach Berlin.

Gefährliches Fundstück: Ein 37-Jähriger hat eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg persönlich zur Polizei gebracht. Er hatte die Munition am Sonntag in einem Wald in Märkisch-Oderland gefunden. Über Nacht lagerte er sie in seinem Keller. Weil ihm der Fund dann doch nicht ganz geheuer gewesen sei, fuhr er mit der Granate in seinem Auto mehr als 60 Kilometer weit – zum Bahnhof Lichtenberg. Dort legte er das in eine Decke eingewickelte Fundstück bei der Polizei auf den Tresen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Die Entschärfer konnten Entwarnung geben: Der Zünder der Granate fehlte und somit bestand keine Explosionsgefahr. Die Munition wird nun fachgerecht entsorgt.

Die Bundespolizei bittet darum, Munition und Sprengsätze prinzipiell nicht anzufassen oder gar zu transportieren. Stattdessen soll bei solchen Funden umgehend die Polizei informiert werden.

Quelle: dpa/sei
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