20.07.12

Modewoche

Berliner Fashion Week wird um einen Tag verlängert

2013 beginnt die Bread & Butter einen Tag früher. So soll das Programm entzerrt und die Besucher weniger gehetzt werden.

Foto: Getty
Christiano Burnai, Francesca Liberatore, leitmotiv: Runway - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2013
Die Veranstalter wollen die neuen Termine als Ausdruck eines positiven Trends verstanden wissen

Berlin ist als Standort für die internationale Modebranche weiter auf dem Vormarsch. Die Fashion Week, eine der wichtigsten Modewochen der Welt, wird ab dem kommenden Jahr um einen Tag verlängert. Grund ist, dass die "Bread & Butter" im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof künftig einen Tag früher beginnt – laut Veranstalter, um den Berlin-Besuchern mehr Zeit für das wachsende Angebot zu verschaffen. "In den letzten Saisons war zu beobachten, wie der Besucher immer mehr zum Gehetzten wurde", sagte Geschäftsführer Karl-Heinz Müller. Man habe deshalb nach einer Lösung gesucht. "Als internationale Leitmesse haben wir eine Verantwortung gegenüber der Branche und gegenüber Berlin."

Rund 684 Modemarken hatten sich in diesem Sommer auf 75.000 Quadratmetern allein auf der "Bread & Butter" präsentiert, rund fünf Prozent mehr als im vergangenen Winter. Hinzu kommen die zahlreichen weiteren Modeschauen im Rahmen der Fashion Week im gesamten Stadtgebiet. "Als Resultat kann der professionelle Besucher Berlin in drei Tagen nicht mehr bewältigen", so Geschäftsführer Karl-Heinz Müller.

Neue Termine für die Bread & Butter sind nun im Winter der 15. bis 17. Januar, im Sommer der 2. bis 4. Juli. Die Veranstalter wollen die neuen Termine als Ausdruck eines positiven Trends verstanden wissen: Berlins Dynamik sei mit keiner anderen Stadt vergleichbar, als Modestandort habe die Stadt eindeutig "die Nase vorn", hieß es. Zudem lägen die neuen Termine günstiger zu den Veranstaltungen in Florenz und Mailand.

Wie viele Besucher die "Bread & Butter" in diesem Jahr angeschaut haben, darüber macht der Veranstalter keine Angaben. Man setze seit einigen Jahren auf ein ausgewähltes Publikum, hieß es lediglich. Insgesamt besuchten rund 240.000 Besucher die diesjährige Sommer-Modewoche, die auch an der Siegessäule stattfand. Rund 3700 Unternehmen der Modewirtschaft sind derzeit in Berlin tätig. Laut einer aktuellen Studie liegt die zusätzliche Wirtschaftsleistung durch die Fashion Week bei mehr als 120 Millionen Euro je Saison.

Quelle: pvs
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