Neukölln
SEK überwältigt 24-Jährigen in Berlin nach Bombendrohung
Nach dem er gedroht hatte einen Sprengsatz in einer Spielhalle zu zünden, nahm das SEK mit ihm Kontakt auf und überwältige ihn schließlich.
Glimpfliches Ende nach Bombendrohung: Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat am Mittwochabend in Neukölln einen 24 Jahre alten Mann festgenommen. Er habe in einer Spielhalle ein Handy mit Kabel und einer Flüssigkeit in der Hand gehalten und damit gedroht, einen Sprengsatz zu zünden, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor sollte in der Spielhalle mit Wettbüro eine gewerbliche Überprüfung stattfinden. Dabei kam es zu dem Vorfall.
Laut Polizei hatten sich keine Personen mehr in dem Geschäft in der Hermannstraße aufgehalten. Das SEK habe mit dem jungen Mann in Kontakt gestanden und ihn später überwältigt. Ob es sich bei dem Mann um den Betreiber handelt, stand zunächst nicht fest. Kriminaltechniker wollten nun das Handy untersuchen und die Frage klären, ob es sich um einen Sprengsatz handelt.
Zuvor hatte ein Spezialeinsatzkommando das Jugendamt in Hohenschönhausen durchsucht. Wie die Polizei berichtete, hatte der 41-jährige im Jugendamt in der Gärtnerstraße in Hohenschönhausen eine Sachbearbeiterin bedroht. Hintergrund war ein Streit um Unterhaltszahlungen. Da bekannt war, dass er einem Schützenverein angehörte, wurde vorsichtshalber das SEK in Marsch gesetzt. Im Jugendamt trafen ihn die Beamten nicht mehr an, er wurde aber am Abend in der Nähe seiner Wohnung festgenommen.
Den 24-Jährigen überwältigten SEK-Beamte am Abend in einem Automatenspielkasino in der Herrmannstraße in Neukölln. Dort hatte er nach Polizeiangaben Mitarbeitern der Gewerbeaufsicht bei einer Routinekontrolle angedroht, einen Sprengsatz zu zünden. Die Mitarbeiter schlossen ihn geistesgegenwärtig ein, bis das SEK zur Stelle war.














