Mieser Sommeranfang
Berliner können sich auf ein sonniges Wochenende freuen
Nach dem der Sommeranfang im wahrsten Sinne des Worte ins Wasser gefallen ist, verspricht das Wochenende eine kleine Entschädigung.
Hoffnung nach dem Fehlstart: Der Sommeranfang am Donnerstag fiel ins Wasser, doch das ist für Meteorologen kein Grund zum Verzweifeln. "In den nächsten Tagen wird es freundlicher", versprach Wolfgang Harno vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam am Donnerstag mit Blick auf Berlin und Brandenburg. Mutige könnten bei Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad ins Wasser springen. Für Meteorologen ist die wechselhafte Wetterlage in der Region für diese Jahreszeit typisch. "14 Tage Sommerwetter am Stück sind bei uns auf lange Sicht betrachtet eher ungewöhnlich", sagte Harno. "Darum fahren die Leute in den Ferien ja so gern ans Mittelmeer."
Der Sommeranfang am 21. Juni hatte in Berlin seit Beginn der genauen Wetteraufzeichnung aber auch schon schwere Ausreißer nach oben und unten. 1923 bibberte die Hauptstadt bei knappen 12 Grad, im Jahr 2000 kletterten die Temperaturen auf heiße 36,5 Grad. Ab 25 Grad zählt ein Tag offiziell als Sommertag.
Der schönste Tag in dieser Woche werde voraussichtlich der Samstag - mit 24 Grad und überwiegend Sonne, sagt Harno. Im Norden Brandenburgs trübe es sich Sonntagnachmittag aber bereits wieder ein, die Lausitz kann sich über mehr Sonne freuen. Die kommende Woche startet in Berlin und Brandenburg wechselhaft bei Temperaturen um 22 Grad. Der Regen in den vergangenen Tagen hat für die Natur aber auch ihr Gutes. Die kräftigen Schauer haben die staubtrockenen Maiwochen ausgeglichen.
















