21.06.12

Brückenbauarbeiten

Acht Wochen Lärmbelästigung am Ostkreuz

Brückenbauarbeiten am Ostkreuz werden zu massiven Verkehrseinschränkungen und Lärmbelästigungen der Anwohner führen.

Foto: euroluftbild.de/Grahn

Der Berliner Bahnhof Ostkreuz in Friedrichshain wird einer dringend notwendigen Sanierung unterzogen. Das Bauwerk aus Beton, Glas und Aluminium ist 132 Meter lang und bis zu 50 Meter breit.

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Wegen Brückenbauarbeiten am Ostkreuz müssen Anwohner mit massiven Verkehrseinschränkungen und Lärmbelästigungen rechnen. Ab 9. Juli werde die Karlshorster Straße in Lichtenberg für den Verkehr voraussichtlich acht Wochen voll gesperrt, sagte der Sprecher der Deutschen Bahn, Martin Walden, am Donnerstag in Berlin. Lediglich Fußgänger und Radfahrer könnten die Großbaustelle dann passieren.

Zudem müsse bereits von Freitag (22. Juni) bis Montag die Karlshorster Straße zwischen Marktstraße und Nöldnerstraße abgeriegelt werden, fügte Walden hinzu. Für die Brückenbauarbeiten seien die Arbeiter sieben Tage die Woche in drei Schichten vor Ort. Die Anwohner könnten tageweise mit nächtlichen Arbeitspausen rechnen.

Von der mindestens achtwöchigen Straßensperrung ist darüber hinaus nicht nur der motorisierte Verkehr betroffen, sondern auch die Straßenbahnlinie 21. Die Berliner Verkehrsbetriebe richten einen Ersatzverkehr ein.

Am Ostkreuz werden zwei aus dem Jahr 1903 stammende Brücken neu gebaut. Bis Ende 2014 soll eine eingleisige Brücke für den Fernverkehr und eine mit zwei Gleisen für die S-Bahn fertig sein.

Den Angaben zufolge muss zunächst eine alte Brücke abgebaut werden. Während der Straßensperrung werden unter anderem mit einer Spezialsäge die Stützen vom bisherigen Bauwerk getrennt. Zum Bau der neuen Brückenpfeiler müssten dann mit schwerem Gerät 22 Bohrpfähle bis zu 13 Meter tief in den Boden eingebracht werden, sagte Walden. Bis Oktober sollten die Arbeiten so weit fortgeschritten sein, dass die neu geschweißte Brücke auf die Stützen gesetzt werden kann.

Quelle: dapd/nbo
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