Prozess
Ex-Box-Weltmeister Graciano Rocchigiani schweigt vor Gericht
Er soll einer Freundin im Streit das Handy enrtrissen haben. Vor Gericht wollte sich der Ex-Box-Weltmeister zu den Vorwürfen nicht äußern.
In einem Prozess wegen Nötigung hat der frühere Box-Weltmeister Graciano Rocchigiani vor Gericht die Aussage verweigert. Der heute 48-Jährige soll im Juli vergangenen Jahres in Berlin-Grunewald einer Bekannten nach einem Streit das Handy entrissen haben, nachdem sie die Polizei alarmiert hatte.
Als die Beamten kamen, soll der frühere Profi-Boxer einem Polizisten das Telefon ausgehändigt haben.
Der Anklage nach war "Rocky" dabei alkoholisiert. Gegenüber der Polizei soll die Frau geäußert haben, dass der Boxer sie belästige und nicht gehen lassen wolle.
Die Belastungszeugin ist am Dienstag zum Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten nicht erschienen. Die Frau soll auf Antrag des Staatsanwalts nicht wie erst angekündigt zum nächsten Termin polizeilich vorgeführt werden, sondern bereits am Dienstagnachmittag.
Rocchigiani ist nicht das erste Mal vor Gericht. 2006 war der frühere Weltmeister im Supermittelgewicht zu fünf Monaten Haft verurteilt worden, weil er angetrunken einen Taxifahrer verprügelt hatte. Ein Gericht in Frankfurt/Oder sprach "Rocky" wegen einer Trunkenheitsfahrt schuldig.















