22.03.12

Interaktive Grafik

Die Berliner Mauer - in 3D

Die Frage ist ein Klassiker: Wo war eigentlich die Mauer? Das zeigt Morgenpost Online in einer interaktiven Grafik. Sie können Berlin virtuell begehen, zur Zeit vor und nach der friedlichen Revolution. Und Sie können sehen, wie es vor dem Mauerfall in der Stadt aussah und wie danach - dreidimensional.

Von André Pätzold und Sven Felix Kellerhoff

Die Frage kommt immer wieder: Wo war eigentlich die Mauer? Und wie sah das aus? Eine Antwort auf diese Frage gibt es von Morgenpost Online, in 3D: Die interaktive Grafik zum Jubiläum 20 Jahre Mauerfall. Die gemeinsam mit der Medienagentur Einhorn Solutions aufwändig produzierte Animation zeigt die Chronologie der "friedlichen Revolution" in Bildern, sie verknüpft mit einer innovativen grafischen Darstellung Gründe und Vorgeschichte der Ereignisse von 1989, sie lässt Zeitzeugen zu Wort kommen – dort, wo sie den Fall der Mauer erlebt haben. Und sie zeigt die Stadt, wie sie zu Mauer-Zeiten war, und wie sie heute ist, in dreidimensionalen, virtuell begehbaren Ansichten.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um die interaktive Grafik zu starten.

Mit einem speziellen 3D-Grafikverfahren wurden insgesamt 13 Berliner "Mauer-Orte" als virtuelle Areale nachgebaut, von der Glienicker Brücke über die Bernauer Straße bis zum Brandenburger Tor. Die 3D-Ansichten können sich die Nutzer bewegen, virtuell hineingehen, sich umsehen. Mit einem Klick wechselt die Ansicht von der Zeit vor der Wende zu einem Blick auf den selben Ort heute – ebenfalls dreidimensional und virtuell begehbar.

Dazu klicken Sie schlicht auf den Button mit dem Pfeil ("Einzoomen"), anschließend können Sie sich per Maus nach rechts und links bewegen und über die Bedienelemente nach vorn und zurück. Der Video-Kommentar kann über das Sprechblasen-Symbol aktiviert werden. Der Pfeil-Kreis lässt die Ansicht von der Vorwendezeit ins Berlin von heute wechseln. Über das Info-Symbol könnendie Texterläuterungen ein-und ausgeblendet. Das X schließlich führt zur Kartenansicht zurück. Zusätzlich können Bilder und historische Artikel aus der Berliner Morgenpost zum jeweiligen Ort abgerufen werden.

Begehbarer "Mauer-Ort": Bitte klicken Sie auf das Bild, um die interaktive Grafik zu starten.

Das heißt: Am Potsdamer Platz weicht die Brache mit Haus Huth und Magnetbahn per Knopfdruck den Hochhäusern von heute, in der Bernauer Straße fällt die Mauer und entsteht die "Kapelle der Versöhnung", an der Heidelberger Straße verschwinden die Grenzanlagen. Dazu kommentiert Zeitgeschichte-Redakteur Sven-Felix Kellerhoff per Video die Orte des Geschehens; innerhalb der 3D-Ansichten finden sich zudem weitere Info-Punkte, die sich die Nutzer mit der Maus erschließen können.

Die friedliche Revolution wird außerdem in einer umfassenden, mit zeithistorischen Fotos und Texten ausgefüllten Chronologie erläutert. Zeitzeugen aus Berlin erzählen, wo sie waren, als die Mauer fiel, und wie das war; die Videoporträts werden ergänzt von historischem Material aus dem November 1989. Ein digitales Kalenderblatt schließlich macht das Jahr 1989 im Detail nachvollziehbar. Für jeden Tag sind die wichtigen Ereignisse aufgeführt.

→ Hier geht's zur interaktiven Grafik 20 Jahre Mauerfall

→ Hier geht's zur interaktiven Grafik 20 Jahre Mauerfall
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