30.03.2011, 13:50

Migration Jeder vierte Berliner hat ausländische Wurzeln

Einbürgerung von Ausländern

Foto: picture-alliance/ ZB

Die Zahl der Berliner mit ausländischen Wurzeln ist weiter gestiegen. Ende 2010 lebten 872.000 Menschen mit Migrationshintergrund in der Hauptstadt. Das waren 30.000 mehr als drei Jahre zuvor.

Jeder vierte Berliner hat einen Migrationshintergrund. Insgesamt sind es 872.000 Einwohner der Bundeshauptstadt, wie das Statistische Amt Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Das waren 30.000 mehr als drei Jahre zuvor. Damit liege der Anteil dennoch deutlich unter Frankfurt am Main (mehr als 40 Prozent), Stuttgart (38 Prozent) und Köln (33 Prozent). Als Berliner mit Migrationshintergrund erfassen die Statistiker Menschen, die eingewandert sind oder Elternteile haben, die eingewandert sind, sowie Einwohner ohne deutschen Pass. Fast jeder zweite Berliner mit ausländischen Wurzeln hat die deutsche Staatsangehörigkeit.

Rund 170.000 Einwohner des Hauptstadt haben einen türkischen, 90.000 einen polnischen und 60.000 einen arabischen Migrationshintergrund. Mit 43 Prozent überdurchschnittlich hoch ist der Migrationshintergrund bei den Berlinern im Alter von bis zu 15 Jahren. In den Stadtteilen Kreuzberg, Wedding und Nord-Neukölln liegt ihr Anteil bei 70 Prozent und mehr.

(KNA/dpa/sei)
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