+++ Live-Ticker +++
So war die Walpurgisnacht in Berlin
Tausende Polizisten waren im Einsatz, doch hart durchgreifen mussten sie kaum. Die Walpurgisnacht in Berlin ist einigermaßen ruhig verlaufen. Eine Demonstration gegen Rechstextremismus in Schöneweide verlief geordnet, im abgeriegelten Mauerpark wurde friedlich gefeiert, nur am Boxhagener Platz gab es zeitweite Ärger. Was am Tag vor dem 1. Mai in Berlin passierte, können Sie hier nachlesen.
1.12 Uhr: Um den Boxhagener Platz wird es ruhiger
Die Räumung ist so gut wie beendet, die Polizei weiterhin präsent. Die großen Feiern zur Walpurgisnacht sind damit wohl beendet.
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0.42 Uhr: Polizei räumt Straßen um Boxhagener Platz
Nach einer erneuten Aufforderung per Lautsprecher, die Straßen zu verlassen, beginnt die Polizei mit der Räumung rund der Straßen rund um den Boxhagener Platz.
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0.35 Uhr : Lage am Boxhagern Platz beruhigt sich langsam
Es wird ein wenig ruhiger am Boxhagener Platz. Zwar gibt es immer wieder Rangeleien und auch Festnahmen, doch es sieht nicht nach Eskalation aus.
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0.16 Uhr: Stimmung am Boxhagener Platz kocht immer wieder hoch
An den Kreuzungen am Boxhagener Platz versucht die Polizei weiterhin, die Menschen zum Gehen zu bewegen. Doch der harte Kern von 300 bis 400 Menschen, der sich gebildet hat, weigert sich. Immer wieder wird die Stimmung aggressiver, beruhigt sich dann aber wieder ein weniger - und schaukelt sich erneut hoch. Es wird deutlich, dass Krawalltouristen in der Menge sind.
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0.02 Uhr: Aufgeheizte Stimmung am Boxhagener Platz
Die Polizei hat die Feiernden vom Boxhagener Platz mehrfach aufgefordert, die angrenzenden Straßen zu räumen, doch einige ignorieren dies. Zwischen 300 und 400 Menschen skandieren Sprüche. Die Stimmung ist aufgeheizt. Die Polizei geht immer wieder in die Menge und zieht sich dann wieder zurück. Es gibt mindestens zwei Festnahmen,
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23.50 Uhr: Vereinzelt fliegen Flaschen
Bei der Walpurgisfeier am Boxhagener Platz fliegen vereinzelt Flaschen gegen Polizisten. Diese versuchen noch immer, die vorwiegend jungen Leute dazu zu bringen, die angrenzende Grünberger Straße freizumachen. Etliche Angetrunkene kommen der Forderung aber nicht nach. Vereinzelt fliegen auch Bierbecher, Polizisten werden angepöbelt. Mehrere Störer werden festgenommen. Explosiv scheint die Lage aber noch nicht.
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23.30 Uhr: Menschen strömen in den Mauerpark
Einige der Feiernden vom Boxhagener Platz ziehen um in den Mauerpark. Hier feiern nun rund 900 Menschen, Tendenz steigend. Die Stimmung ist weiterhin entspannt. Ohrenbetäubender Lärm einer Rockband, Trommelgruppen und Feuerakrobaten unterhalten die Besucher. Dies alles unter Flutlicht. Man sehe hier derzeit kein Konfliktpotenzial, heißt es von den Anti-Konflikt-Teams aus Berlin und Brandenburg. Am Boxhagener Platz wartet die Polizei noch immer darauf, dass die Menschen den Platz räumen.
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23.27 Uhr: 600 Menschen feiern am Kreuzberg
Auch am Kreuzberg wird gefeiert, rund 600 Menschen sind im Viktoriapark zusammengekommen, wie die Polizei mitteilt. Die Lage wird als ruhig eingeschätzt. Via Twitter teilen Feiernde mit, die Feuerwehr habe das Feuer hier gelöscht, die Musik verstumme, Scheinwerfer würden angeschaltet.
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22.47 Uhr: Polizei unternimmt wiederholten Versuch
Die Polizei macht zum wiederholten Mal eine Durchsage: Die Menschen am Boxhagener Platz werden gebeten, sich in Kleingruppen von dem Platz zu entfernen oder auf den Gehweg zu begeben. Sie ernten nur wenige Reaktionen, auch Gelächter.
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22.30 Uhr: Polizei erklärt Fest für beendet
Das Konzert am Boxhagener Platz ist beendet und damit offiziell auch das Fest zur Walpurgisnacht. Über Lautsprecher fordert die Polizei die Menschen zum Gehen auf. Einige Gehen, ein harter Kern bleibt aber zunächst.
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22.05 Uhr: Demonstranten sind unterwegs zum Boxhagener Platz
Teilnehmer der Demonstration gegen Rechts in Schöneweide sind auf dem Weg zum Boxhagener Platz in Friedrichshain, teilt die Polizei mit. Dort feiern bereits 1200 Menschen die „antikapitalistische Walpurgisnacht“. Bislang verläuft das Fest ohne Störungen.
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22.04 Uhr: Polizei hat zwei Neonazis festgenommen
Die Polizei teilt mit, das am Rande der Demonstration in Schöneweide zwei Neonazis festgenommen wurden. Einer von ihnen habe den Hitlergruß gezeigt, als der Protestzug linker Demonstranten an dem Rechtsextremisten-Treff "Zum Henker" in der Brückenstraße vorbeilief, teilte ein Polizeisprecher mit. Auch der zweite Festgenommene habe verbotene Kennzeichen zur Schau gestellt. Die beiden Männer wurden aus der Kneipe herausgeholt und kamen in Polizeigewahrsam.
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22 Uhr: CDU-Politiker schaut vorbei
CDU-Fraktionschef Frank Henkel besucht die Polizeikräfte im Mauerpark.
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21.48 Uhr: Livemusik am Boxhagener Platz
Am Boxhagener Platz haben sich rund 1200 Menschen versammelt. Viele sitzen auf der Straße. Auf einem Lkw spielt eine Band. Hunde laufen zwischen den Menschen herum. Es ist friedlich.
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21.45 Uhr: Polizei rechnet mir ruhiger Nacht in Prenzlauer Berg
Nach Angaben der Polizei feiern rund 800 Menschen im Mauerpark in Prenzlauer Berg. An einem kleinen Feuer wärmen sich die Besucher, durch die Grünanlage hallen Trommeln verschiedener Gruppen. Das Flutlicht aus dem Jahn-Sport-Stadion erhellt die Grünanlage, zusätzlich hat die Polizei mobile Flutlichanlagen im Einsatz. So sollen dunkle unübersichtliche Flächen vermieden werden. Die Polizei geht weiter davon aus, dass es eine ruhige Nacht bleiben wird.
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21.30 Uhr: Idyllisches Treiben im Mauerpark
Polizisten der Antikonfliktteams haben es sich im Mauerpark gemütlich gemacht. Sie sitzen da und beobachten das friedliche Treiben. Seifenblasen fliegen durch die Luft. Es ist ruhiger als an ganz normalen Tagen im Mauerpark.
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20.45 Uhr: Friedliches Feiern im Mauerpark
Ncoh ist alles friedlich und sehr ruhig im Mauerpark. Die Antikonfliktteams der Polizei sind präsent, doch arbeitslos. Jugendliche in gruppen, Radfahrer, Familien mit Kindern sitzen auf der Wiese und erwarten das Feuer gegen 22 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt erwartet die Polizei keinerlei Gewalt
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20.02 Uhr: Linke beenden Demonstrationszug
Die Demonstranten ziehen zügig Richtung S-Bahnhof. Dort gibt es eine Abschlusskundgebung. Dieser Teil der Walpurgisnacht scheint friedlich verlaufen zu sein. Der Berliner Grünen-Politiker Benedikt Lux, der den Protest beobachtete, lobte den Polizeieinsatz in Schöneweide. Es sei gelungen, Gewaltausbrüche zu verhindern.
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19.52 Uhr: Demonstranten rütteln an Polizeiauto
Eine Flasche fliegt in Richtung der Gaststätte "Zum Henker". Demonstranten rütteln an einem Einsatzfahrzeug der Polizei, das vor dem Haus steht. Doch der Zug zieht weiter in Richtung S-Bahnhofe Schöneweide.
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19.48 Uhr: Linke skandieren "Nazis raus" vor Gaststätte
Der Demonstrationszug hat die Gaststätte "Zum Henker" in der Brückenstraße erreicht. Von den Gaststättenbesuchern - der "Henker" ist in der rechtsestremen Szene besonders beliebt - lässt sich niemand blicken. Die Demonstranten skandieren "Nazis raus", "Erster Mai - nazifrei" und auch "Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage".
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19.40 Uhr: Polizeiautos in zwei Reihen vor Gaststätte "Zum Henker"
Die Polizei hat eine Kundgebung der Demonstranten vor der bei Neonazis beliebten Gaststätte "Zum Henker" in der Brückenstraße verboten. Die Kundgebung findet spontan auf der Brücke Edisonstraße statt. Dann geht es weiter. Vor dem Gaststätte stehen Polizeiautos in zwei Reihen, von den Kneipengästen ist niemand zu sehen.
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18.41 Uhr: Hubschrauber kreist über Demonstranten
Der Demonstrationszug gegen den Neonazi-Szenetreff "Zum Henker" nähert sich der Brückenstraße, an der sich die Gaststätte befindet. Über dem Zug kreist mittlerweile ein Hubschrauber. Voraussichtlich werden die Demonstranten durch die derzeit für den Autoverkehr gesperrte Brückenstraße ziehen dürfen. Der Zug quert die Spree demnächst zum zweiten Mal, über die Edisonstraße geht es dann in die Brückenstraße. Auf der Spree patrouillieren Boote der Wasserschutzpolizei. Am Rande der Demonstration hat es eine Festnahme gegeben, die aber nicht in Zusammenhang mit dem Protestzug stand: Polizisten entdeckten einen mit Haftbefehl gesuchten Mann und nahmen ihn fest.
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18.32 Uhr: Demonstration verläuft laut aber friedlich
Die Demonstration bleibt friedlich, aber es ist laut, Parolen werden skandiert wie "Erster Mai - nazifrei". Am Dokumentationszentrum Zwangsarbeit an der Britzer Straße Ecke Köllnische Straße gibt es eine erste kurze Kundgebung. Dann ziehen die Demonstranten weiter durch den Kiez.
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18.30 Uhr: Polizei nimmt Betrunkene am Mauerpark in Gewahrsam
Nach Angaben der Polizei sind rund 400 Besucher im Mauerpark. Es ist ruhig. Die Beamten werden mit Verpflegung versorgt. 20 Polizisten sind in vier Antikonfliktteams unterwegs. Eine betrunkene Person wird nach einem Streit mit einem Mann auf der Bernauer Straße in Gewahrsam genommen.
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18.10 Uhr: Hunderte Linke ziehen durch Schöneweide
Rund 650 linke Demonstranten ziehen durch Schöneweide, fast alle sind schwarz gekleidet. Die Polizei kontrolliert Taschen und Rucksäcke. Die Stimmung ist angespannt. Die Polizei hat am Bahnhof Schöneweide Wasserwerfer und Räumfahrzeuge zusammengezogen. Die Brückenstraße, in der sich die Kneipe "Zum Henker" befindet, wurde abgeriegelt.
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17.50 Uhr: Im Mauerpark herrscht Ruhe
Von einem gemeinsamen Walpurgisfest ist im Mauerpark keine Spur. Kaum 200 Besucher sind da. Der gesamte Park ist von der Polizei abgesperrt, es gibt friedliche Flaschenkontrollen an den Eingängen, im Polizei halten sich kaum Polizisten auf, einige Anti-Konfliktteams sind unterwegs.
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17.50 Uhr: Demonstration gegen Rechts startet
300 Menschen beginnen ihre Demonstration in Schöneweide an der Gaststätte "Zum Henker" gegen den Treff der rechten Szene.
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17:10 Uhr: 15 Skinheads zu 300 Gegendemonstranten
Vor der Gaststätte "Zum Henker" in Schöneweide sind am späten Nachmittag 15 Skinheads eingetroffen. Ihnen stehen bisher 300 Gegner aus der linke Szene gegenüber, die den Neonazi-Treff stören wollen. Hunderte Polizisten halten die verfeindeten Gruppen auf Abstand.
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17 Uhr: Polizei sichert Neonazitreff "Zum Henker"
In Berlin-Schöneweide sind am Nachmittag Einsatzfahrzeuge der Polizei zur Gaststätte "Zum Henker" vorgefahren. Die Gaststätte ist am Abend Treffpunkt zahlreicher Rechtsextremer aus ganz Deutschland. Nach ersten Informationen von Morgenpost Online sollen rund tausend Polizisten den Bereich vor Zusammenstößen der Neonazis mit Gegnern aus der linken Szene sichern.
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